In Äthiopien investieren Regierung, internationale Institutionen und Nichtregierungsorganisationen beträchtliche Summen in den Bau von Wasserversorgungen. Doch den zuständigen Behörden fehlen meist die Kompetenzen und Mittel für deren Betrieb, Unterhalt und Reparatur. Eine grosse Zahl von Anlagen fällt daher dauerhaft oder vorübergehend aus und vielen Familien fehlt das Wasser. Damit die Funktionalität der Wasserversorgung langfristig gesichert ist, müssen die Zuständigkeiten und Verantwortung aller Beteiligten klar geregelt, entsprechende Fähigkeiten aufgebaut und Geldmittel bereitgestellt werden.
Das Projekt verbessert in 13 Bezirken der Verwaltungsregion Amhara den Zugang der ländlichen Bevölkerung zu Trink- und Landwirtschaftswasser, indem es die Dorfgemeinschaften, Behörden und Unternehmen befähigt, für den Betrieb und Unterhalt sowie die Reparatur bestehender Wasserversorgungen zu sorgen und eine nachhaltige Finanzierung solcher Leistungen sicherzustellen, insbesondere durch faire, erschwingliche Wassergebühren.

