Wasser für Dorfgemeinschaften in Äthiopien 2024–2026

In Äthiopien investieren Regierung, internationale Institutionen und Nichtregierungsorganisationen beträchtliche Summen in den Bau von Wasserversorgungen. Doch den zuständigen Behörden fehlen meist die Kompetenzen und Mittel für deren Betrieb, Unterhalt und Reparatur. Eine grosse Zahl von Anlagen fällt daher dauerhaft oder vorübergehend aus und vielen Familien fehlt das Wasser. Damit die Funktionalität der Wasserversorgung langfristig gesichert ist, müssen die Zuständigkeiten und Verantwortung aller Beteiligten klar geregelt, entsprechende Fähigkeiten aufgebaut und Geldmittel bereitgestellt werden.

Das Projekt verbessert in 13 Bezirken der Verwaltungsregion Amhara den Zugang der ländlichen Bevölkerung zu Trink- und Landwirtschaftswasser, indem es die Dorfgemeinschaften, Behörden und Unternehmen befähigt, für den Betrieb und Unterhalt sowie die Reparatur bestehender Wasserversorgungen zu sorgen und eine nachhaltige Finanzierung solcher Leistungen sicherzustellen, insbesondere durch faire, erschwingliche Wassergebühren.

Zahlen zum Projekt

Menschen haben langfristig einen zuverlässigen Zugang zu Wasser.
Jungunternehmen werden gegründet und 35 Jugendliche finden dadurch einen Erwerb.
dörfliche Wasserkommissionen werden aufgebaut und erhalten Schulungen in der Festlegung und Erhebung von Wassergebühren, Buchhaltung und Budgetierung.
Behördenmitglieder nehmen an Schulungen zur offiziellen Anerkennung von dörflichen Wasserkommissionen sowie zum Aufbau und der Pflege von Datenbanken zur Wasser- und Hygieneversorgung teil und erheben Daten zu den einzelnen Dörfern.
Jungunternehmen bieten nebst Arbeiten zur Instandhaltung und Reparatur von Wasser-versorgungen Produkte und Dienstleistungen für Sanitärversorgung, Hygiene, Solaranlagen und energieeffizientes Kochen an. 55 Jugendliche erzielen dadurch höhere Einkommen.

Mehr Informationen und Impressionen findest du in der ausführlichen Dokumentation von Helvetas:

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