WASH in Kleinstädten: Mosambik 2022–2025
In den ländlichen Gebieten von Mosambik haben zirka 70% der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Schätzungsweise 90% der Krankheiten werden durch eine schlechte Hygiene verursacht.
In Nepal haben grosse Teile der ländlichen Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Nähe ihres Heims. Jährlich sterben etwa 35’000 Kinder unter 5 Jahre, eine der Hauptursachen sind Magen-Darm-Erkrankungen, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden. Mit den DRINK & DONATE Trinkwasserspenden wurden 1090 Zapfstellen finanziert und es erhielten bislang 1’823 Haushalte in 28 Dörfern in den Distrikten Dailekh, Kalikot und Jajarkot Zugang zu sauberen Trinkwasser. Darüber hinaus profitieren auch die Bewohner/innen der umliegenden Dörfer von den Wasserstellen. Dies trägt zu einer verbesserten Gesundheitssituation bei und spart jedem Haushalt durchschnittlich 3 Stunden Zeit beim Wasserholen. Das bedeutet für die Kinder, dass sie mehr Zeit für Schule und Hausaufgaben haben. Für die Frauen bedeutet es eine grosse Entlastung bei ihren täglichen Haushaltspflichten. Sie können sich verstärkt um die Feldbewirtschaftung kümmern.


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Mehr Informationen und Impressionen finden Sie hier in einer ausführlicheren Dokumentation von Helvetas:
In den ländlichen Gebieten von Mosambik haben zirka 70% der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Schätzungsweise 90% der Krankheiten werden durch eine schlechte Hygiene verursacht.
Viele Dorfgemeinschaften im Westen Nepals leben in sehr abgelegenen und schwer zugänglichen Regionen, wodurch sie schlecht zu erreichen sind. Weniger als die Hälfte der nepalesischen Haushalte verfügt über einen Zugang zu Trinkwasser in der Nähe ihres Heims.
Das Land Madagaskar ist von Wasser umgeben, doch einen Zugang zu trinkbarem Wasser haben erst 43% der gesamten Bevölkerung. Der Gemeindebehörden fehlen oft neben ausgebildetem Personal auch die nötigen finanziellen Mittel, um den Dorfgemeinschaften die nötige Trinkwasserversorgung bereitzustellen.
In der Provinz Ganzourgou in Burkina Faso sind Frauen und Mädchen häufig mit der mühsamen Aufgabe konfrontiert, Wasser aus weit entfernten Brunnen, Teichen oder Flüssen zu holen.
Das Land Madagaskar ist von Wasser umgeben, doch einen Zugang zu trinkbarem Wasser haben erst 43% der gesamten Bevölkerung. Der Gemeindebehörden fehlen oft neben ausgebildetem Personal auch die nötigen finanziellen Mittel, um den Dorfgemeinschaften die nötige Trinkwasserversorgung bereitzustellen.
Im Norden Äthiopiens sind es vor allem Frauen und Mädchen, die bis zu acht Stunden Weg auf sich nehmen, um ihre Familien mit Wasser zu versorgen, wodurch sie wertvolle Zeit für Sorgearbeit, Erwerb und Bildung verlieren. Der unzureichende Zugang zu sauberem Wasser in Kombination mit einem eklatanten Mangel an funktionierenden Latrinen und einer weitgehend fehlenden Abwasserentsorgung ist in Äthiopien Ursache für 60 bis 80 Prozent der Fälle von Infektionskrankheiten.